PRESSESPIEGEL

Als Berater von Kanzleien (Rechtsanwälte, Patentanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater) stehen wir auch Journalisten regelmäßig Rede und Antwort, wenn es um allgemeine Entwicklungen geht, die wir als „Insider” und aufgrund unserer umfangreichen Analysen von Einzelmärkten machen. Selbstverständlich kommentieren wir niemals einzelne Vorgänge oder spezifische Kanzleien oder Rechtsabteilungen.

Als langjäriger Beobachter des Schweizer Kanzleimarktes wurde Christoph H. vaagt zur Frage interviewt, wie sich der Markt entwickeln wird. Sein Résumé: die Schweizer Anwälte sind hervorragend und anschlußfähig an die internationalen Kanzleien… ausserdem haben diese es versäumt, die Schweiz ins Visier zu nehmen.

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Michael Gassmann schreibt zur Zukunft der Patentanwälte und befragte dazu den Experten für Patentanwaltskanzleien, Christoph H. Vaagt. Dabei geht es um die Herausforderung Digitalisierung, Mandantenanforderungen und Brexit, der UK Kanzleien nach Deutschland führt.

Christoph H. Vaagt wurde vom Handelsblatt zum Thema: Frauen als Partnerinnen in Anwaltskanzleien  befragt. Der Artikel wurde am 4.12.2017 veröffentlicht. Dabei korrigierte er die oft wiederholte, aber eben falsche Wahrnehmung, dass die Anwaltskanzleien “Bastionen männlicher Vorherrschaft” seien. In vielen Kanzleien unterhalb der Top 200 finden sich sehr viele Anwältinnen als Gesellschaferinnen. Im Kreise der Wirtschaftskanzleien finden sie sich weniger, einfach weil die Arbeitsbedingungen wenig attraktiv sind für Frauen, die neben der Arbeit noch ein Familien- und evtl. Sozialleben pflegen wollen. Männer sind bereiter, darauf zu verzeichten und alles dem beruflichen Erfolg unterzuordnen. Über die Dominanz von Frauen etwa auf Richterstellen an Amts- und Landgerichten hingegen regt sich niemand auf: dort werden aber genaue jene Arbeitsbedingungen geboten, einkl. Arbeitsplatzsicherheit, die Frauen entgegenkommen.

Sabine Olscher interviewte Christoph H. Vaagt zur Fehlerkultur in Anwaltskanzleien. Mehr finden Sie hier.

Im Interview wurde Christoph H. Vaagt u.a. zu den zentralen Trends im Kanzleimarkt befragt: Zitat: “Der wichtigste Trend in allen Kanzleisegmenten, den es schon seit ein paar Jahren gibt, ist der des Verdrängungswettbewerbs. Wenn der Mandat nicht zu einer Kanzlei kommt, weil eine andere  besser, leichter auffindbar, stärker spezialisiert ist als die eigene, dann geht es eben dorthin. Und es entscheidet also nicht so sehr, was der einzelne Anwalt kann oder glaubt zu können, sondern was die Kanzlei, der er angehört, im Markt repräsentiert, was sie kann, wie gut sie auf Bedürfnisse (im Gegensatz zu rechtlichen Fragestellungen) spezialisiert ist.!”

1. Januar 2016: Thorsten Zulauf hat zu diesem Artikel der renommierten ABA Journal beigetragn, welche die Gründe für die Insolvenz von Dewey untersucht. In seinem Beitrag hebt Thorsten Zulauf, der lange Jahre CFO  bei Linklaters in Deutschland war, hervor, dass die Anwälte mit den schlechtesten Zeitmitschriten und größten Aussenständen monatlich zirkuliert wurden. So wurde dazu beigetragen, dass diese Partner ins Bewusstsein der Partnerschaft kamen und entsprechenden Peer Pressure erfuhren.

Martin Tofern vom Handelsblatt befragte Christoph H. Vaagt zur Chance der Kanzlei Dentons, den Rechtsmarkt zu verändern, und dazu zuerst einmal in Deutschland das zu tun, was alle Kanzleien wollen: Personalwachstum. Idealerweise mit Hilfe eines Mergers. Christoph Vaagt hat Anfang der 2000-er Jahre Als Kanzleiberater bei der weltweit tätigen Kanzleiberatung Hildebrandt International viele US und UK Merger begleitet, die sich auf dem deutschen Markt etablieren wollten. Er kennt daher auch die “inside-Stories”, großen Pläne und tatsächlichen Entwicklungen. Ausserdem ist der Autor der Benchmarkstudie “Erfolgreiche Wirtschaftskanzleien”, aus denen sich die Möglichkeiten (und Grenzen) von Kanzleientwicklungen ablesen lassen. Lesen Sie den Artikel im Handelsblatt. Aber glauben Sie nicht an alles, was dort steht…

Wirtschaftskanzleien stehen heute vor großen Herausforderungen. Einerseits wird der Wettbewerb um den vielversprechenden Nachwuchs immer härter, andererseits sind die Anforderungen an die Juristen im Wandel begriffen. Zudem müssen Wirtschaftskanzleien sich einer neuen Konkurrenz von Beratern und sogenannten Projektjuristen stellen. Der Wettbewerb ist enorm, da durch die Lockerung in der Zulassung zur Rechtsberatung verschiedenen Beratungsunternehmen, insbesondere auch Banken und Versicherungen, verstärkt rechtsberatend tätig sind. Spezialisierung ist die Zukunft. Das zeigen auch neue Wege in der juristischen Ausbildung. Heute fängt der Weg zum Wirtschaftsjuristen nicht erst nach dem Staatsexamen an. Immer mehr Universitäten bieten neben der juristischen Ausbildung Fachwissen in Wirtschaftswissenschaften an.

Drei Fragen an Christoph H. Vaagt, Berater für Wirtschaftskanzleien bei der in München ansässigen Law Firm Change Consultants


Stichwort Technologie: Können Sie die Konsequenzen des technischen Wandels für die Arbeit von Juristen und Wirtschaftskanzleien beschreiben?

Es gibt derzeit im Silicon Valley Investoren, die über 400 Millionen USD Dollar in über 600 Firmen stecken, die alle die Frage bearbeiten, wie im Bereich Recht und Rechtsberatung durch Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle die bestehenden Märkte aufgebrochen werden können. Erfolgreich ist dies bereits im Bereich „underserved market“, also dort, wo es um den einfachen Rechtsrat und Formulare oder Verträge für einfachere juristische Sachverhalte geht. In Deutschland gibt es etwa janolaw.de, die das bereits anbieten. Wirtschaftsanwälte werden davon ebenfalls betroffen sein. Alles, was standardisierbar ist, wird standardisiert werden. Also etwa Aussagen über Patentierbarkeit einer Innovation, Aussagen über Erfolgswahrscheinlichkeit eines Prozesses. Prozesse werden verbilligt, und zwar radikal, etwa im Bereich Streitbeilegung. So hat das niederländische Justizministerium alle Scheidungen, die nach Armenrecht vom Staat bezahlt werden müssen, durch ein obligatorisches elektronisches Mediationsverfahren extrem verbilligt. Die Software und das Verfahren eignet sich auch für komplexere größere Fallgestaltungen. Das sieht man zum Beispiel schon bei den Angeboten von juripax.com. Wir können davon ausgehen, dass Wirtschaftsanwälte ihren Fokus weg von der Sachbearbeitung und hin zu einerseits noch nicht standardisierten Fragen und Verfahren, und zum anderen auf das Projektmanagement sowie die Prozessgestaltung legen werden.

Stichwort “Projektjuristen”: Ist das ein Format, das in Zukunft den klassischen Wirtschaftskanzleien Konkurrenz macht? Wie weit ist der Markt in Deutschland schon gewachsen?

Für Projektjuristen öffnet sich ein weites Feld mit der Digitalisierung, da sie dafür besser ausgebildet sind als klassische Juristen. Derzeit werden sie in Unternehmen und Kanzleien zunehmend eingesetzt für Routine- Tätigkeiten oder das Projektmanagement, da sie zum einen billigere Arbeitskräfte sind, andererseits nicht in die Partnerschaft aufsteigen können (zumindest nach derzeitigem Stand). Sie übernehmen Aufgaben, die bisher Volljuristen machten, und sind daher keine Konkurrenten , sondern Substitute. Auch hier gilt: was billiger produziert werden kann, wird billiger produziert werden. Daher sind Wirtschaftsjuristen wahrscheinlich zumindestens vorübergehend die Rettung des partnerschaftlichen Geschäftsmodelles von Anwaltskanzleien, in denen immer weniger Partner mit immer mehr Mitarbeiter nach immer weiter ausdifferenzierten Rollen und Aufgaben die Mandate bearbeiten, die ihnen anvertraut wurden.

Was ist angehenden Wirtschaftsjuristen bezüglich ihrer Ausbildung zu raten? Welche Schritte sollten sie gehen?

Wirtschaftsjuristen sollten sich auf die digitale Revolution vorbereiten. Wenn ich heute jung wäre, würde ich nach Kalifornien gehen und mich mit den dortigen Innovationen bekannt machen. Die Bedienungskompetenz von Software, die eingesetzt wird, um besser, einfacher, schneller rechtliche Fragen zu bearbeiten, ist die Kernkompetenz des Wirtschaftsjuristen der Zukunft. Zudem müssen Studenten heute so schnell wie möglich anschlussfähig sein an die Anforderungen der Kanzlei- oder Unternehmenswelt. Einzelne Spezialisierungen wie Finanzen und Finanzierungsrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht aber auch Nischen wie zum Beispiel Schiffahrtsrecht erhöhen die Chancen auf Karriere und Erfolg. Zu dem kann in einer globalisierten Wirtschaft kein Jurist mehr tätig sein, der nicht sehr gutes Englisch kann:  daher gilt auch für den Wirtschaftsjuristen, seine Ausbildung zumindest zum Teil im englischsprachigen Ausland erworben zu haben.

(Tanja von Unger)

Wie wir schon im letzten Jahr berichteten, wurde Christoph H. Vaagt als „Best Lawyer” im Bereich Versicherungsrecht ausgezeichnet, obwohl er gar nicht darin tätig ist (er überarbeitet Sozietätsverträge mit Hinblick auf Governance und Gewinnverteilung). Das Ranking von der amerikanischen Firma „Best Lawyers”, welches angeblich nur auf Einschätzungen der Kollegenschaft beruht, wird seit Jahren vom Handelsblatt übernommen (so wie der Focus und die Wirtschaftswoche auch ihre eigenen Rankings haben, neben den Juve-Vertrag, dem man das Feld nicht überlassen möchte). Um auf diese verkaufsfördernde Veröffentlichung hinzuweisen, wird diese Liste nun auf die Ebene der aus nationalen Heilungsprozessen bekannten Wahrheitskommission gehoben, so als handele es sich bei der Bewertung von Anwälten als einen Akt der Selbsterkenntnis und Befriedigung. Unser Protest, dass wir doch gar nicht Versicherungsrecht machen, wird dabei ignoriert.

Best Lawyers im Handelblatt Ticker, Dienstag, 10. Juni 2014:

Guten Morgen lieber Leser,

Deutschland ist das Land der Rechthaber – und damit das Land der Rechtsanwälte. Ihre Zahl stieg von 12.800 im Jahr 1950 auf märchenhafte 162.000 im Jahr 2014. Das Handelsblatt und der US-Fachverlag “Best Lawyers” befragten Tausende von Anwälten, welche Kollegen sie außerhalb der eigenen Kanzlei am meisten schätzen. Die Methode: unbestechlich. Das Ergebnis: schonungslos. Was in Südafrika die Wahrheitskommission ist, ist in Deutschland dieses Anwalts-Ranking. …

 

… und die Geschichte geht weiter…

6/15: Und schon wieder: Christoh H. Vaagt wurde zum Best Lawyer im Insurance Law in Deutschland gewählt… tja, was soll man da machen…

6/16: Das Handelsblatt hat diesen Fehler wohl korrigiert…. auf neidische Kollegen ist doch immer Verlass…

6/17: Nein, doch nicht… schon wieder hat es uns erwischt… verdammt, wie wird man diesen Titel eigentlich wieder los?

Herr Christoph H. Vaagt wurde von Alina Fichtner, Journalistin der “Die Zeit” zum Thema Berufswahl interviewt.

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Herr Robert Peres zitiert Christoph H. Vaagt als den “Doyen” der Kanzleiberater zu Fragen der Vergütungssysteme.

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Das Handelsblatt hat in Zusammenarbeit mit Best Lawyers die “besten Anwälte” Deutschlands identifiziert. In dem Artikel dazu wird Christoph H. Vaagt zitiert:

„Selbst für erfahrene Inhouse-Juristen ist es kaum möglich, die Kompetenz eines in einem anderen Rechtsgebiet spezialisierten Kollegen abschließend zu beurteilen“, sagt Christoph H. Vaagt, Rechtsanwalt und Kanzleiberater in München. „Empfehlungen haben daher auch in diesem Segment große Bedeutung.“

Christoph H. Vaagt ist auch selber als einer der besten Anwälte identifiziert worden, und zwar im Versicherungsrecht. Wir wissen zwar nicht, wie das Rechercheteam von Best Lawyers darauf kam, da Christoph Vaagt in diesem Bereich gar nicht tätig ist (er entwirft nur Sozietätsverträge, insb. auch hins. der Gewinnverteilungsklauseln und der Entscheidungsfindung), aber wir freuen uns trotzdem für ihn. Wir wurden durch eine Email des Verlages Handelsblattgruppe darauf aufmerksam, der uns gleich eine Leistung verkaufen wollte mit den Worten:

“Sehr geehrter Herr Vaagt,

im Rahmen des Rankings „Deutschlands beste Anwälte 2013“, erschienen am 11. Juni 2013, wurden Sie von Handelsblatt und unserem renommierten Kooperationspartner Best Lawyers zu einem von Deutschlands besten Anwälten gekürt. Dazu gratuliere ich Ihnen und Ihrer Kanzlei Christoph H. Vaagt, Law Firm Change Consultants im Namen der Handelsblatt GmbH recht herzlich!

Durch Ihr hervorragendes Abschneiden sind Sie berechtigt, das nebenstehende Qualitätssiegel von Handelsblatt und Best Lawyers zu erwerben. So haben Sie die Möglichkeit Ihre Klienten, Kollegen und Geschäftspartner über Ihre ausgezeichnete Fach- und Beratungskompetenz zu informieren.”

Wir tun das hiermit!

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Warum Frauen nach wie vor nicht als Partner in Anwaltskanzleien auftauchen, hat sowohl etwas mit dem generellen gesellschaftlichen Umfeld in Deutschland zu tun, vor allem aber auch mit den für eine Partnerkarriere in partnerschaftliche strukturierten Kanzlei nach wie vor relevanten Auswahlkritieren, die männliche Verhalten und Prioritäten bevorzugen. Dies ist keine Kritik, sondern eine Einsicht, die sich sowohl aus der 15 jährigen Beratung von Anwaltskanzleien speist, als auch aus dem soziologisch beobachtbaren Selektionsmechanismus für Partner, der ein Wettbewerb um wenige Plätze ist. Dieser bevorzugt aufgrund der gruppendynamisch geprägten Prozessen der Kommunikation und Machtteilhabe in Partnerschaften männliche Wertemuster (und Zeiteinsatz). Hier wurde Christoph H. Vaagt vom Handelsblatt am 5.3. interviewt.

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In diesem Artikel untersucht die Autorin die Tendenz der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, ihr Angebot durch Rechtsanwaltsgesellschaften zu vergrößern. Christoph H. Vaagt zeigt sich dazu skeptisch: “Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer passen vom Geschäftsmodell her nur sehr schwierig zusammen”, wird er zitiert.

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In dieser Ausgabe des “Unternehmensjuristen” wird der Organisationsberater Dr. Wolf-Peter Groß aus Rellingen bei Hamburg zum Thema “Kleine Rechtsabteilung befrag und sagt: “In der kleinen Rechtsabteilung arbeiten Generalisten, die wissen müssen, wie man fokussiert.”…

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Erschienen in der NJW, Heft 27/2012, am 28.06.2012.

Hier finden Sie den Artikel zum Downloaden:

Melanie Amann, Redakteurin der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, befragte Herrn Christoph H. Vaagt für Ihren Artikel “Wer ist der Nächtste” zum Thema “Wirtschaften deutsche Advokaten besser als die Amerikaner?”.

Hier finden Sie den Artikel als pdf-Datei zum Downloaden:

Julia Hecht, Redakteurin bei der führenden Wiener Tageszeitung “Der Standard” befragte Christoph H. Vaagt für diesen Artikel über das Management von Anwaltskanzleien.

Hier finden Sie den Artikel vom 4.10.2011 als pdf-Datei zum Downloaden:

Im Spezial “Legal Success” des Handelsblattes vom 01.06.2011 (S. 50/51) wird Christoph H. Vaagt von Marcus Creutz, einem der führenden Journalisten im Rechtsmarkt und selber Jurist, zu Aspekten der Marktentwicklung interviewt.

Hier finden Sie den Artikel als pdf-Datei zum Downloaden:

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