Studie zum Design von Organisationen von Anwaltskanzleien 2008/2009

Mit zunehmender Größe verändern Kanzleien, die ursprünglich einmal als reine Partnerschaften angefangen haben, ihre Strukturen. Dies verändert aber mehr als nur die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen: die Organisationsform wirkt zurück auf die Strategie und damit auf die Marktposition von Anwaltkanzleien.

Autor: Edgar Ennen

Unter dem Stichwort “Komplementärfaktoren” untersucht die European Business School, Schloss Reichartshausen in Östrich-Winkel bei Wiesbaden, unter der Leitung vom Prof. Dr. Ansgar Richter, diese Faktoren bei Anwaltskanzleien. Zuvor hatte Prof. Richter in einer gesonderten Studie Unternehmensberatungen auf diese Faktoren weltweit untersucht.

Law Firm Change Consultants ist der Partner der EBS in diesem Projekt und hilft, sich im Anwaltsmarkt, der sehr viel untransparenter ist als andere Märkte, zurecht zu finden. Herr Christoph H. Vaagt, Projektleiter von Seiten CHV&P, sagte zum Beginn der Kooperation, die im Januar 2008 besiegelt wurde: “Wir sehen unsere Aufgabe darin, der Wissenschaft einen Zugang zum Verständnis dieses Marktes zu geben, um dann in unserer Beratung wiederum mit Hilfe der Ergebnisse bessere Unterstützung für die von uns beratenden Kanzleien in ganz Europa geben zu können.”

Der Abschluss der Studie ist derzeit noch nicht voraussehbar, weil es sich um eine Doktorarbeit handelt. Ein erstes Ergebnis liegt nunmehr vor. Herr Edgar Ennen hat dazu ein Paper verfasst, welches zur Veröffentlichung steht. Uns liegt eine Vorabversion vor.

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