Unser Blog: KANZLEIINFORMATIONSBRIEF

EDITORIAL: Wer verdient wieviel, und warum?

Im Kanzleimarkt dreht sich viel um Geld – und wer wieviel verdient. Erstmals haben wir dies für den gesamten deutschen Kanzleimarkt berechnet – für jede Kanzleigröße. Dabei haben wir auch die historische Entwicklung der Daten einbezogen… und sehen, dass nur wenige Kanzleitypen nachhaltig erfolgreich sind. Dies werden wir demnächst im C. H. Beck Verlag veröffentlichen, in unserem neuen Buch: Der Kanzleimarkt in Deutschland. Die Daten werden dann auch in einer Benchmark-App zur Verfügung gestellt.

Die Daten zeigen dabei folgendes:

    1. Die Mär vom „Einzelanwalt“ als am meisten vertretenden Typus, etwa: gegenüber dem Typus das angestellten Anwaltes, ist widerlegt; nur ca. 10 % aller Anwälte sind klassische Einzelanwälte in einer Vollzeit-Einzelkanzlei (ca. 15.000). Demgegenüber sind über 20.000 aller Anwälte angestellte Anwälte, vor allem in einer der 150 großen, oder ca. 1800 mittelgroßen Kanzleien.
    2. Die Anwälte verstehen zunehmend, ihre Kanzlei wirtschaftlich zu führen. Dabei fällt auf, dass die Gewinne pro Sozius schon bei kleineren Sozietäten zunehmend austräglich sind.
    3. Der Kanzleimarkt ist zunehmend gekennzeichnet durch das Wachstum bestehender Kanzleien, weniger durch Hinzutreten von weiteren Wettbewerbern.

Beiträge:

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Gut beraten werden: Ein Unterschied, der relevant ist

Beratung ist ein Gebiet, welches bisher nur wenig erforscht ist. Umso erstaunlicher, wer sich alles zur Beratung berufen fühlt. Doch was ist eingentlich der Unterschied, der relevant ist? Das ist recht einfach: Wir produzieren keine Papiere and Powerpoints, die nicht umgesetzt werden, sondern moderieren die Partnerschaften so, dass ein neuer Konsens entstehen kann, der Antworten

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